Artikel getaggt mit Party

Rentenfond ade

Das letzte Wochenende vor Normans Abschied ins Land der Käse-Fondues und Nummernkonten, die letzte Gelegenheit vom Wohnsitz Berlin Abschied zu nehmen und noch nicht Erledigtes nachzuholen. Die zentrale Aktion neben einem letzten Besuch im Knaack gestern haben wir grade hinter uns gebracht, und zwar die Auflösung des Rentenfonds in meiner Küche. Der Erlös wird heute Abend im Silverwings aber wohl nur symbolisch auf den Kopf gehauen, wir hatten in unseren bisherigen Kalkulationen einen wesentlich höheren Ertrag erwartet.

Ein Bild spricht 138 Beck’s Flaschen 1000 Worte.

Ertrag des Rentenfond

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Computer und Saufen

Man lernt jemanden kennen und dessen zwei einzige Interessen sind laut eigenem Bekunden nur Computer und Saufen. Soll’s geben, und auch nicht selten, vor allem wenn man das bekanntermaßen eher unausgeglichene Sozialverhalten von IT-Nerds berücksichtigt – die hängen eben permanent vor ihrem Computer und ertränken ihre Einsamkeit dann im Alkohol, zumindest laut landläufiger Meinung.

Was aber soll ich davon halten, wenn mein Gegenüber die beste Freundin einer Kollegin ist?

Um das nochmal zu betonen: Freundin. Weiblich. Arbeitet absolut technik-fern in der Mode-Branche. Ist alles andere als hässlich. Und fragt mich, was denn die besten Firewalls und Viren-Scanner sind. Und wie fasziniert sie doch von den Möglichkeiten eines Computers ist. Auf einer Party. Beim Saufen.

Als Einzelfall ist sie zwar demographisch nicht besonders repräsentativ, aber ich mache mir ernsthaft Sorgen um mein bisheriges Frauenbild – daher gehe ich bis zum Beweis des Gegenteils einfach davon aus, dass sie mich verarschen wollte.

Voilá, Frauenbild stimmt wieder…

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Koks und Nutten

Mal angenommen man bekommt die Einladung zu einer Club-Eröffnung, und dieser Club ist in Berlin Mitte, direkt um die Ecke vom Kudamm, und dann ist das personelle Aushängeschild des Clubs auch noch das Playmate August 2006, Helena Meier (NSFW!). Wird einem da überhaupt noch eine Wahl gelassen?

Es ist Freitag Abend, wir sind feinstens rausgeputzt, haben nen Parkplatz direkt um die Ecke, man findet unsere Namen auf der Gästeliste, der Laden wirkt echt schnieke, die Leute noch viel mehr, wir begeben uns in Richtung Theke um den Abend zu taufen, und dann das …

“IS ALLES UMSONST!” Die von jedem Mann gefürchteten Worte, die einem einen kalten Schauer den Rücken runterjagen und die Nackenhaare aufstellen lassen. Vergessen war jegliche Gastfreundschaft und der gute Anstand sowieso, jetzt herrschte Krieg. Die gut gemeinte Warnung unseres Kollegen, der anscheinend heute Abend schon einige Schlachten gekämpft hatte, schlugen wir in den Wind, und er sich auf unsere Seite. Und damit schlugen wir mit vereinten Kräften – kein Barkeeper konnte uns auf seinem eigenen Schlachtfeld etwas anhaben, keine Gläser-Sammlerin konnte uns mit ihrem medusen-artigem Anblick entwaffnen. Aber als ob diese allgegenwärtigen Bedrohungen nicht schon genug wären schien es, dass die Götter wahre Heerscharen von Circen uns entgegen und damit in ihr Verderben schickten. Wir wichen keinen Schritt zurück, doch allmählig begann unsere Verteidigung zu schwinden und uns wurde bewusst, dass wir der Übermacht ausgeliefert waren. Als mein treuer Mitstreiter dann angeschlagen zu Boden sank, trat ich die Flucht nach vorne an, auf der Suche nach dem heiligen Elixir der Belebung, welches die Druiden zwar hinter den Mauern ihrer Festung lagerten, aber nicht nicht gewillt waren zur Verfügung zu stellen, da dies gegen die Regularien der Gefechts-Konventionen verstossen würde. Eben diese gelangen jedoch durch eine als Vorwand getarnte Anforderung des Extrakts der osteuropäischen Flügel-Bullen in meinem Besitz und verrieten mir bei der Rückkehr zu meinem angeschlagenen Kameraden die waren Ausmaße des feindlichen Arsenals und der damit verbundenen Sinnlosigkeit, diese Schlacht weiter zu schlagen. Trotz schwerer Verluste gelang es uns, eine Galeere unter morgendländischer Flagge zu kapern und die Befehlsgewalt zu erlangen. Nach der Verkündigung unserer friedlichen Absichten zeigte sich der Kapitän kooperativ und willigte ein, uns in unser Heimatland zu transportieren, wofür wir ihn bei unserer Ankuft auf sicherem Boden fürstlich entlohnten.

Diese Schlacht haben sie gewonnen, aber der Krieg ist noch nicht entschieden!

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Scheiss Freibier-Parties

Das lange Warten hat sich gelohnt … nicht. Sony brachte die PlayStation 3 auch in Europa raus, und zur Feier des Tages gab es am Vorabend einen beachtlichen Launch-Event im Sony Center am Potsdamer Platz – anders als bei Microsoft, die anlässlich des Verkaufsstarts der Xbox 360 am Abend des ersten Verkauftages eine “geschlossene Gesellschaft”-Party im BCC veranstalteten.

Jeder war zum PS3-Launch eingeladen, sofern er denn Lust hatte, und durfte sich auf der Bühne Bands wie US5 oder Good Charlotte anschauen, sich mit Spielchen blamieren um eine Konsole zu gewinnen, oder in einer der beiden Schlangen vor dem Sony Style Store anstellen, um dann um Punkt 00:01 Uhr das vermeintliche Objekt der Begierde für 599€ zu erstehen. Die beiden (nicht wirklich) Warteschlangen waren durch Wellenbrecher voneinander getrennt, auf der einen Seite standen die Vorbesteller, auf der anderen die Spontankäufer.

Da ich weder das eine noch das andere war ging ich einfach auf die VIP-Party im Café Josty, zu der ich glücklicherweise noch eine Einladung ergattern konnte. Bereits leicht angeheitert durch die vorherige Presse-Preview des Films Sunshine – beziehungsweise weniger vom Film und viel mehr vom Freibier, welches angesichts der Story auch schwer notwendig war, um die Journalisten unzurechnungsfähig zu machen -
fielen wir (der schon vorher anwesende Norman und noch ein paar andere Kollegen) dann über das Buffet, und noch gnadenloser über die Theke her. Ab und zu schaute man mal draussen auf dem roten Teppich vorbei um zu sehen wie sich manche Leute (Professionelle und Publikum) lächerlich machen, und um draussen wartende Kollegen mit ‘Getränken’ zu versorgen.

Punkt 00:00 Uhr gab es dann einen Regen von PlayStation-Dollars aus Konfetti-Kanonen, es wirkte aber eher so als ob die Putzfrauen grade ein paar halbleere Mülleimer aus dem Fenster kippen. Sehr unspektakulär. Ohja, und der offizielle Verkauf der PS3 began. Auch sehr unspektakulär. Die angekündigte Stückzahl von über 500 Konsolen im Sony Store wirkte angesichts der maximal 150 potentiellen Käufer in den Warteschlangen leicht übertrieben. Interessant war aber vor allem zu beobachten, dass die Leute in der viel längeren Vorbesteller-Schlange partout nicht auf die Idee kamen in die Spontan-Käufer-Schlange zu wechseln, welche so gut wie leer war. Klar, wenn man schon seit Stunden in der Schlange steht, dann will das auch aufrichtig gemacht sein, und nicht einfach selbst-betrügerisch abkürzend und damit locker 2 Stunden Rumstehen sparend.

Sowas machen nur die Weicheier. Und die Typen, die sich auf der VIP-Party zulaufen lassen, danach vor lauter Bierlaune in den Sony Store stolzieren und einfach so eine PS3 kaufen, obwohl sie es eigentlich garnicht vorhatten. Typen gibt’s…

Hmm, große Nachfrage, was? Kurz davor. Such mir bloß ne schöne aus… Das ist sie! Wer erkennt die Schuhe?

Naja, wenigstens gab’s auf der Party nachher noch nen Goodie-Bag mit T-Shirt und Schlüsselband, quasi ein Schnäppchen gemacht!

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Boys Night Out

Unser Schreinerlein hatte am Samstag Geburtstag und lud deswegen zu einer Festivität, praktischerweise direkt auch mit seiner Wohnungs-Einweihung verbunden. Die Gelegenheit auf etwas Heimat-Unterhaltung konnten wir natürlich nicht ungenutzt lassen, also ging es schon am Freitag Abend in den Westen. Kurzer Zwischenstopp bei Normans Family, dann kam der Griiieche um uns einzusacken, und auf ging’s ins Pulp in Duisburg.

Das letzte Mal, dass ich dort war, liegt bestimmt schon ein Jahr zurück, aber so sehr ich mich auch gefreut endlich mal wieder dort zu sein, so groß war dann auch die Enttäuschung über den “Verfall der Gesellschaft”. Ich dachte ja immer, dass die LMH (oder Köln an sich) eine Hochburg für Trend-Opfer ist, aber diese Versammlung von Tokio Hotel Doubles hat alles in den Schatten gestellt!

Lollies, die Zigaretten der Generation Emo. Fingerlose Strick-Handschuhe. Krawatten. Kapuzen-Pulli Uniformen. Pluto-Ohren Frisuren als Ersatz für noch nicht wachsen wollende Kotletten. Mehr Mascara als aufm Strassen-Strich. Für besondere Belustigung unsererseits sorgte jedoch das irgendwo abgeschriebene Statement auf dem Pulli einer dieser Zombies, vor allem das daraus entstandene Gespräch über seine Englisch-Kenntnisse.

Übertroffen wurde das ganze Trauerspiel dann noch spontan von meiner einer, aufgrund der Situationskomik geh ich da aber mal nicht weiter drauf ein (Nimm die Fette!), aber auf der Party am nächsten Tag war mein gutgemeinter Ratschlag schon in aller Munde.
Nuja, die Musik war ganz gut, muss ja auch mal gesagt werden.

Und dann kam das Erwachen des Grauens. Die ersten zaghaften Bewegungen nach dem Öffnen der Augen führten unweigerlich zu einem Gedanken: “Nä wat ham wir gesoffen!”. Irgendwie wollte Normans Mutter es mir nicht so richtig abkaufen, als ich meinte, dass die halbe Flasche Vittel vor dem Einschlafen wohl nicht sonderlich bekömmlich gewesen sei. Nochmal zurück ins Bett, jedoch nicht bevor die eben eingeschmissene Aspirin verfrüht wieder den Weg ans Licht gefunden hatte. Ein paar Stunden später und mit wesentlich geringeren Kopfschmerzen haben wir dann noch eine kurze Runde auf unseren Longboards durch den Ort, uns frisch und dann auf den Weg zur Party gemacht. Einer sehr gute Party, wie ich anmerken möchte. Nur der Schmelzkäse auf den Toasts hat aufgrund seiner Konsistenz für einige unangenehme Momente gesorgt.

Und zum Thema LMH sag ich nichts mehr.

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The message is Weihnachtsfeierei (2)

Näää, wat ham wir jesoffen … letzte Woche. Und heute Abend wir auch nicht viel besser – zumindest jenachdem wie man ‘besser’ in dieser Situation für sich definieren will!

Es geht ins Bangaluu in Berlin-Mitte, die Shuttle-Busse sind schon unterwegs, aber Norman und ich sind grade nochmal zuhause aufgeschlagen um uns frisch zu machen und jemanden auf dem Weg einzusammeln.

Dummerweise ist aus dem Urlaub morgen nichts geworden, also muss ich doch um 12:00 Uhr auftauchen, aber ich gehe mal davon aus, dass morgen aufgrund der Umstände sowieso relativ ruhig werden wird.

Nachtrag: Näää, wat ham wir jesoffen!
Dafür, dass es Normans erste Weihnachtsfeier dieser Art war, hat er sich verdammt gut geschlagen, wenn ich da mal vergleichsweise an meine erste VIVA-Weihnachtsfeier zurückdenke, die für mich theoretisch um 00:30 Uhr und praktisch um 01:30 Uhr endete, nach einem ausgedehnten tête-à-tête mit dem Porzellan-Telefon…

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The message is Weihnachtsfeierei

Das Jahr neigt sich dem Ende zu, blabla bla… bringen wir es auf den Punkt: Weihnachtsfeier.

Heute Abend findest unsere kleine, abteilungs-interne Feier in importierter Tradition statt, also mit allen Mann und einer Frau ins Brauhaus, ein wenig Essen, ein wenig mehr Trinken. Aber auch nur ein ganz kleines Bisschen. Aus Ermangelung an einem richtigen Brauhaus hier in Berlin wurde die Tradition dahingehend geändert, dass wir in die Ständige Vertretung ausweichen. Das es dort ‘nur’ Gaffel Kölsch gibt stört nicht weiterhin…

Rechnet nicht damit, morgen irgendwas von mir zu hören!

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