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  • Jan um 13:59 am 2. August 2008 Permalink | antworten
    Begriffe: , Hotline, ,   

    Hard-Selling gone wrong 

    Unglaublich, aber wahr, ich hab mein iPhone 3G tatsächlich montags morgens im T-Punkt bekommen. Das es jetzt doch die 16BG-Variante geworden ist, stört mich eher wenig – es gibt schon ein paar nette Podcasts, mit denen man seinen Speicher füllen kann, auch wenn ich wahrscheinlich niemals dazu kommen werde mir auch nur einen Bruchteil davon anzuschauen.

    Wenn ich grade schonmal dabei bin: das Ding ist das beste Telefon, dass ich jemals hatte – ich ein hab Terminal und vollen root-Zugriff auf alles, was will man mehr? Gut aussehen und funktionieren sehe ich natürlich als selbstverständlich an.

    Nach dem langen Suchen und endlich Finden war alles in Butter, aber als ich dann sämtliche Spielerein endlich ausprobiert hatte, wollte ich auch mal Visual Voicemail in Aktion sehen. Bis jetzt hatte ich meine Mailbox immer deaktiviert, wofür brauch man die, wenn es SMS gibt. Aber Visual Voicemail wäre dann ja fast sowas wie Sprach-SMS, also garnicht so schlecht und hätte eine Chance verdient.

    Leider kann ich das aber nur testen, wenn mir jemand auf die Mailbox spricht, und da das bisher niemand getan hatte, wollte ich eben selber dort eine Nachricht hinterlassen. Angerufen, klingeln lasssen, gewartet, gewartet, gewartet … Verbindung getrennt. Keine Mailbox, die drangeht!

    Die Hotline konnte sich das nicht erklären, wäre wohl ein technisches Problem, Visual Voicemail ist jedenfalls für meine Nummer aktiviert. Da die Techniker aber am Wochenende nicht arbeiten könnte mir jetzt keiner helfen, ich solle doch am Montag nochmal probieren. Soweit, so gut.

    Dann aber machte der Hotliner einen Fehler und versuchte mir eine Combi-Card aufs Auge zu drücken, zugegebenermaßen für einen günstigen Preis, aber für mich komplett sinnfrei. Auf meine Frage hin, wofür ich die den brauchen würde, die ganzen Konditionen wären doch schon in meine Tarif drin, und ich brauch nur einen Vertrag, meinte er:

    Für die Freundin, Ehefrau, Geliebte oder heimliche Affäre vielleicht?

    Für meinen Humor zwar der richtige Ansatz, aber dennoch eine etwas dreiste Masche überhaupt soetwas jemandem zu unterstellen. Aber wenn er dreist sein darf, dann darf ich das auch:

    Brauche ich nicht, das können sich die ganzen Damen auch selber kaufen, soviel sollte ich denen schon wert sein. Aber ne Gutschrift nehm ich immer gerne.

    Daraufhin meinte er, dass es für Ausfälle der Mailbox sowas normalerweise nicht geben würde, nur wenn es der ganze Anschluss oder Ähnliches wäre. Okay, es geht also nur im Fall von kompletter Nicht-Erreichbarkeit? Kann ich auch:

    Aha, aber was wäre, wenn ich aufgrund von dubiosen Machenschaften ausschließlich über meine Mailbox kommunizieren würde, und mir grade unvorstellbar große Summen an schmutzigem Geld durch die Lappen geht, weil meine niederträchtigen Geschäftspartner mir keine kriminellen Aufträge mehr erteilen können?

    Da konnte er dann auch nicht mehr:

    Na gut, für die Dreistigkeit gibt’s auf der nächsten Rechnung eine 20€ Gutschrift.

    Da sag doch nochmal einer, dass man mit denen an der Hotline kann nicht verhandeln kann!

     
  • Jan um 22:16 am 19. July 2008 Permalink | antworten
    Begriffe: , Hotline, , ,   

    Mein zweiter iKontakt 

    Wer das Gefühl hat, dass ich hier anscheinend nur T-Bashing betreibe, der hat Recht. Alles andere ist im Moment entweder nicht blog-würdig genug, oder sollte besser nicht an die Öffentlichkeit kommen. Daher bleibt’s grade erst mal nur bei T-Content.

    Natürlich gab’s am Samstag auch nirgendwo mehr ein iPhone zu bekommen, und das hat sich bis heute auch nicht geändert. Am Montag kam ein Kollege an und wollte iTunes installiert haben. Kein Problem, zufälligerweise für sein neues iPhone? Volltreffer, er hatte am Freitag mittag bei der Hotline bestellt, und Samstag morgen war es ihm geliefert worden. Im Laufe der Woche hörte ich noch von einem anderen Kollegen, wie zufrieden er mit seinem iPhone wäre, und dass es ihm  dank seiner Vorbestellung auch pünktlich geliefert worden wäre. Am Freitag kam dann der nächste Kollege bei uns vorbei, weil er seine Kontakte von seinem alten Handy gesichert haben wollte … um sie auf sein neue iPhone zu kopieren. Montags bestellt, Freitags geliefert bekommen.

    Ich hatte mich am Mittwoch dann auch entschloßen bei der Hotline zu bestellen, schien ja alles zügig zu gehen, fragte also dort an ob sie noch welche auf Lager hätte. Natürlich wären noch welche da, ich könnte sofort bestellen. Also rief ich noch kurz die T-Punkte an, bei denen ich mich auf die Warteliste hatte setzen lassen, um zu fragen, ob sie innerhalb der nächsten 1-2 Tage noch eine Lieferung erwarten würden … und dem war nicht so. Also wieder die Hotline angerufen, um jetzt endgültig dort zu bestellen. Und, hatten sie noch welche auf Lager? Natürlich nicht, schon seit längerem nicht mehr. Spielen die da eigentlich Antwort-Bingo?

    Also doch nicht bestellt, aber dann am nächsten Tag doch noch, wegen “Schnauze voll” und so. Und selbstverständlich könnte ich den Auftrag noch stornieren, falls ich in einem T-Punkt ein Gerät bekommen sollte, und meine Bestellung noch nicht rausgeschickt worden ist. Gut zu wissen.

    Heute morgen zeigte die Seite für die Verfügbarkeit in T-Punkten dann zum ersten mal auch wirklich den Wasserstand an, und nicht unnützerweise nur die Adresse der T-Punkte im jeweiligen Postleitzahlenbereich. Angeblich sollte im T-Punkt am Ku’damm das Lager noch gefüllt sein, also dort mal vorbeigeschaut, und: Fehlanzeige. Kein einziges Gerät mehr da. Aber beim T-Punkt bei mir um die Ecke wären auch noch “wenige verfügbar”, also zumindest nicht “keine vorhanden”.

    Als ich in diesem T-Punkt dann auftauchte waren dort auch tatsächlich noch 2 Geräte “zur freien Verfügung”, also nicht durch jemanden vorbestellt, leider nur Schwarze mit 16GB, aber keins mit 8GB – welches gute 80€ billiger wäre, und vom Speicher auch mehr als ausreichen würde.

    Aber okay, jetzt oder nie, dann nehme ich eben das mit 16GB, hauptsache es ist ein Schwarzes. Kein Problem, nur noch schnell an der Hotline meine Bestellung stornieren, weil ansonsten die Herrschaften im Laden die Vertragsverlängerung nicht einbuchen können…

    Doch Problem, und zwar ist die “zuständige Abteilung” am Wochenende nicht erreichbar, die arbeiten nämlich nur unter der Woche. Also nix mit iPhone, weil nix mit Vertragsverlängerung, weil nix mit Stornierung, weil nix mit Kundenservice, weil etc…

    Ich kann garnicht soviel essen, wie ich kotzen könnte. Jetzt hab ich es schon zwei mal in den Händen gehalten, und musste es beide Male aufgrund von Zuständigkeitsdiarrhoe bei Tante T wieder zurückgeben.

    Montag morgen, wenn um 10:00 Uhr der T-Punkt wieder aufmacht und ich die Bestellung bei der Hotline storniert habe, geht’s weiter, aber hoffentlich nicht allzu lange mehr.

     
    • Frank um 1:16 am 20. Juli 2008 Permalink

      oh mann… man könnte echt mal einen regelkatalog aufstellen, was man beim magenta T niemals machen sollte. am telefon irgendwas glauben gehört bestimmt dazu…

    • Conzi um 18:21 am 22. Juli 2008 Permalink

      Leck mich in de Täsch! Du kannst einem echt leid tun! Ich wünsche Dir viel Erfolg bei Deiner Jagd. Schöne Grüße aus dem Rheinland, Conzi

  • Jan um 22:53 am 11. July 2008 Permalink | antworten
    Begriffe: Hotline, , ,   

    T-Mobile, ihr seid lächerlich! 

    Warum konnte dieses Mal nicht einfach E-Plus oder Vodafone den Zuschlag beim Verkauf des iPhone 3G in Deutschland bekommen? Warum musste es wieder T-Mobile werden? Nicht, dass ich mir davon preiswertere Tarife oder irgendwas anderes positives davon erhoffen würde, nur zeigt sich wieder warum ich so langsam eine ausgeprägte Magenta-Allergie entwickle.

    Ich bin heute morgen um kurz vor 9:00 Uhr in den T-Punkt marschiert, bei welchem ich mir das Ding vorbestellt hatte, und wo die Aussage der Mitarbeiterin zu meiner Position als Vorbesteller Nr. 26 ungefähr “Keine Sorge, wir sollten genügend Geräte geliefert bekommen um die Nachfrage abzudecken” war.

    Tach, ich wollte mein iPhone abholen kommen. Ja, ich hatte vorbestellt. Wie, keine mehr da? Sie haben doch grade erst aufgemacht? Bitte wieviele wurden geliefert?

    Der T-Punkt an der Frankfurter Allee, wahrscheinlich der größte und prominenteste hier in Friedrichshain, hatte ganze 3 iPhones bekommen. Das dürfte dann pro Modell genau 1 einziges Exemplar gewesen sein.

    Da hatte ich dann schonmal gute Laune, aber ein paar andere Optionen gab’s ja noch, schließlich werden die Dinger dieses Mal unter anderem auch bei Saturn, MediaMarkt, _dug und debitel verkauft. Also erstmal ins Büro und angefangen zu telefonieren. Eine der ersten Anlaufstellen war der Saturn in Treptow, wo der Mitarbeiter der Mobilfunkabteilung meine Panik garnicht verstehen konnte, bei ihm wäre noch niemand aufgetaucht, er hätte die noch nicht mal ausgepackt…

    Also ab ins Auto, rein in den Saturn und bei jedem in der Warteschlange vor mir inständig gehofft, dass er kein iPhone haben will. Wollte auch niemand. Als ich dann dran war hat der Mitarbeiter erstmal die Kiste aufgemacht und die Dinger ausgepackt, ich hab “mein iPhone” in den Händen gehalten! Dann ging’s zum Papierkram, und damit nahm die Geschichte dann auch ein jähes Ende: Vertragsverlängerungen gibt’s nur im T-Punkt, bei keinem anderen Verkäufer. Und dummerweise gab es zu dem Zeitpunkt iPhones nur noch bei anderen Verkäufern, aber bei keinem T-Punkt mehr.

    Also hab ich trotz meines angewöhnten Würgereflexes die Hotline angerufen um zu erfahren, was ich den jetzt für Optionen hätte. Die freundliche Dame (Nachtigall, ick hör dir trapsen…) bestätigte die Aussage des Saturn-Mitarbeiters, entweder T-Punkt oder Neuvertrag. Oder ich könnte direkt bei ihr über die Hotline bestellen. Das wiederum wollte ich dann aber nicht, weil das Lieferdatum bei Bestellung per Hotline mittlerweile mit “Ende des Monats” angepeilt war, und ich jetzt schon bei 3 T-Punkten vorbestellt hatte, wegen Hoffnung auf Nachschub innerhalb der nächsten Woche. Sie meinte aber noch, dass ich auf jeden Fall heute noch zurückrufen sollte, falls ich es mir doch noch anders überlegen würde und doch per Hotline bestelle möchte. Ein klares “Nein, Danke!” und die Sache war für mich geregelt.

    Für Sie aber anscheinend nicht. Als ich dann nach dem Verlassen des Saturns wieder betrübt im Büro saß, kam plötzlich eine SMS mit den Zugangsdaten für T-Com HotSpots (das WLAN-Angebot von Tante T). Ich war ein wenig verwundert, begriff aber relativ schnell was das bedeutet: die dumme Kuh* an der Hotline hat mich doch tatsächlich auf den iPhone Tarif umgestellt! Ein Anruf bei der Hotline bestätigte mir dass auch, und ausserdem wäre schon ein schwarzes iPhone 3G 8GB für mich bei der Versand-Abteilung beaufragt worden.

    Nix, Storno! Oder ihr macht das per Overnight, damit ich es morgen habe. Geht nicht? War klar. Storno, sofort!

    Also weiter mit T-Punkten telefoniert, in Warteschlangen gewartet, online nach Wasserstandsmeldungen gesucht. Was sich relativ schnell herrausstellte: Alle T-Punkte hier in der Gegend haben nur 3 Geräte bekommen. Zumindest die “normalen”, der T-Punkt am Ku’damm hatte angeblich pro Modell stolze 90 Geräte! Schön, aber alle weg mittlerweile. Keine Chance mehr. Ich wette der Typ im Saturn sitzt immer noch auf ‘nem vollen Karton, hilft aber leider nichts.

    Und jetzt mal zum Fazit: Egal wer den bescheuerten Umstand zu verantworten hat, das man seinen Vertrag nur im T-Punkt verlängern kann, wie lächerlich sind bitte 3 Geräte pro Geschäft? Geht es T-Mobile mittlerweile so schlecht, dass sie die billigen Tricks auspacken müssen um auch mal eine positive Meldung rausgeben zu können – und zwar, dass das iPhone direkt am ersten Tag ausverkauft war? Über die Konsequenz der negativen Presse, aufgrund von vermeintlich mangelnder Planung und schlechter Logistik, hat wahrscheinlich niemand nachgedacht.

    Vielleicht hat ja jemand aus dem Konzern interne Infos, wie es mit den Plänen für Nachschub aussieht? Kryptische Andeutungen bitte in die Kommentare… Ja, Frank, ich meine dich!

    *(meiner Meinung nach)

     
    • Frank um 15:07 am 14. Juli 2008 Permalink

      Theoretisch sollten diese Woche neue Geräte kommen… Leider habe ich hier auch keine Möglichkeit mit dem T-Mobile Gerätevertrieb Kontakt auf zu nehmen…

    • Sandra um 20:02 am 29. August 2011 Permalink

      Ich hab immer noch kein IPhone, also Datum heute: Iphone 4 :D Hab kein nerv dafür, jedesmal (ca 5) wenn ich hingehe, “wir warten auf Lieferung” :D
      Naja, wurscht, ich warte halt :p Vielleicht schaffe ich es bein IP 5 :D
      Grüße
      Sandra

  • Jan um 22:21 am 19. November 2007 Permalink | antworten
    Begriffe: ADSL, , Hotline, , , ,   

    Fuckin’ Deja Vu (2) 

    Das “zeitnah” des Technikers vom letzten Montag hatte ich zwar nach seinem Angebot, mich wieder auf ADSL zu schalten, sehr mit Vorsicht genossen, aber über eine Woche und ein gutes Dutzend Anrufe später scheint es schlimmer zu kommen als gedacht.

    Nachdem mir am Freitag ein erfrischend offener und ehrlicher Techniker mitgeteilt hatte, dass ich unter garkeinen Umständen jemals wieder auf ADSL umgestellt werden würde – zumindest solange ich mein VDSL wieder haben will – war ich doch sehr neugierig auf den heutigen Tag, denn für heute gab es ganz offiziell einen Schalt-Termin zurück auf ADSL. Ganz offensichtlich hatte der Techniker recht, denn ich bin immernoch offline.

    Die ebenfalls sehr hilfsbereite Dame an der Technik-Hotline von T-Home erkundigte sich, nach meiner Standard-Einleitung, ob ich denn ein Mitarbeiter wäre. Diesmal verneinte ich ganz ehrlich und fügte hinzu, dass ich aber trotzdem nach den letzten 6 Monaten wahrscheinlich mehr vom Thema verstehen würde als so mancher Mitarbeiter. Nach einem kurzen Blick in meinen Datensatz sagte sie dann:

    Ich kann zu ihnen ja ganz ehrlich sein. Wir können hoffen, dass wir das bis … Weihnachten hinbekommen.

    Mein leicht irres Lachen hat sie dann wohl ein wenig verstört, sie bat mich um ein paar Minuten, um sich einen Überblick über sämtliche Tickets zu verschaffen, und mich dann wieder zurückzurufen.

    Der Rückruf lies ein wenig länger als ein paar Minuten auf sich warten, aber was war schon diese knappe Stunde im Vergleich zu dem Monat bis Weihnachten, denn die gute Frau war äusserst fleißig gewesen. Sie hat sich nicht ein genaues Bild meiner Situation verschafft, sondern die im System für heute eingetragene Kündigung rückgäng gemacht, die Ursache meines Problems gefunden (falscher Port im DSLAM angegeben), meinen Datensatz korrigiert und ausserdem noch für morgen früh ab 7:00 Uhr einen Techniker beauftragt.

    Obendrauf gab’s noch einen tieferen Einblick in die Verirrungen Abläufe und Chaos Systeme meiner eisernen Lunge, sowie bis ins kleinste Detail alle Informationen zum meinem Anschluss – ich kenne jetzt quasi den kompletten Stammbaum inklusive zweiter Vornamen der Kabel in meiner Wand. Und den Erbschleicher sichheitshalber auch.

    Sehr praktisch für’s nächste Mal.

    Update: Ein Hoch auf Frau Wolzen! Als ich zur Arbeit gefahren bin war der Techniker schon dran, und jetzt bin ich offensichtlich wieder online.

     
    • ingo um 10:57 am 20. November 2007 Permalink

      junge, junge , da machst du ja echt was mit. Aber so wie es gerade aussieht bist ja erst mal wieder, für eine gewisse Zeit, online… ;-)

    • Frank um 15:42 am 20. November 2007 Permalink

      Meine Güte! Du musst was mitmachen… Drück die Daumen, dass jetzt alles in Ordnung ist!

    • Norman um 23:02 am 20. November 2007 Permalink

      guck dat die kacke am laufen bleibt..will beim nächsten mal die set-top box wieder geniessen können :)

    • Jan um 23:26 am 20. November 2007 Permalink

      tja, die sagt leider was von “Kunde nicht vorhanden”. wenn’s nicht für dich wäre, dann wäre es mir ja sowas von egal … ich hab ja schon länger von der kiste erzählt, als ich wirklich selber zeit davor verbracht habe ;)

    • lik™ um 12:14 am 31. März 2008 Permalink

      Hi Jan,

      hehe ich les seit Ewigkeiten mal wieder hier rein. Erster Gedanke: Der Junge hat von der Telekom doch nicht wirklich was anderes erwartet? Naja, kann ja nich jeder Netcologne haben, wenn es schnell sein soll.

      Schade, naja inzwischen scheint es ja zu gehen.

      Glückwunsch und let’s saug!

  • Jan um 23:46 am 13. November 2007 Permalink | antworten
    Begriffe: , Hotline, , , ,   

    Fuckin’ Deja Vu 

    So viele Leute hatten mir in den letzten paar Monaten versichert, dass ich all die obligatorischen Nervenzusammenbrüche und seelischen Grausamkeiten des VDSL-Bestellvorgangs wieder vergessen würde, sobald ich die Leitung bekomme. Mit jeder Woche des Wartens und jedem Dutzend Anrufe schwand der Glaube an die mögliche Bestätigung dieser Anpreisungen, bis es dann vor zwei Wochen endlich soweit war und ich aufgeschaltet wurde.

    Auf eine sofortige Anmestie für die T-Com gab es aufgrund des Erlebten zwar kein Hoffnung, aber jeder Tag seit der Aufschaltung und vor allem die Zusicherung, dass mir die Gebühren für 6 Monate erlassen werden würden, stimmten mich versöhnlicher.

    Aber da will es wohl wirklich jemand auf die harte Tour…

    Montag morgen. Vor der Arbeit noch kurz Emails checken. Keine neuen Emails? Server läuft, Internet scheint tot. VDSL-Modem und Router resetted. Internet immer noch tot. Auf dem Server eingeloggt, Uptime von 0 Tagen. Hmm, wohl ‘nen Stromausfall gehabt. Internet sollte trotzdem nicht tot sein. Modem kriegt keinen Sync. Fuck.

    Gegen Mittag war mein Server immer noch nicht erreichbar, also die Störungsstelle angerufen. Das Durchmessen der Leitung ergibt einen Fehler, ein Ticket wird aufgemacht, man will sich bei mir melden. Wieder zuhause hat sich nichts getan, also nächster Anruf bei der Hotline. Es heisst, dass das Verbindungsprofil aus “meiner” Linecard rausgeflogen wäre. Der Techniker erwähnt stolz, dass der letzte Kunde mit diesem Problem nach einer Stunde wieder online war, er würde sich drum kümmern.

    Es wird dunkel, es wird wieder hell, ein neuer Tag, ich bin weiterhin offline. Der routinemäßige Anruf gegen Mittag bei der Hotline, nach Ablauf der durch die AGB geregelten Entstörfrist von 24 Stunden, führt zu keiner neuen Erkenntnis, ausser das meine Leitung jetzt garnicht mehr durchgemessen werden kann. Aber ein Aussendienst-Mitarbeiter wäre schon an dem Ticket dran und würde sich das anschauen.

    Zuhause angekommen, und wie schon erahnt immer noch offline, versucht die Hotline mit dem Aussendienst in Kontakt zu kommen. Irgendwann ruft mich dann auch ein Techniker an, stellt ein paar Fragen und erklärt, dass sie dabei wären das Problem zu analysieren. Kurz vor 22:00 Uhr dann der nächste Anruf, mein Verbindungsprofil auf ihrem “DSL-Server” wäre kaputt. Was auch immer das in Wirklichkeit heißen mag. Jedenfalls habe er sowas noch nie gesehen.

    Entweder haben sämtliche T-Mitarbeiter eine verdammt kurze Lebenserwartung und -erfahrung, oder ich bin ganz was Besonderes, denn das exakt selbe habe ich schonmal gehört: “Der PESA-Fehler tritt nur einmal auf.” Ach ja? Ich hatte mehr PESA-Fehler als 50 Cent Schusswunden hat. Wenn ich schon euren Produkt-Tester spielen muss, dann bezahlt mich verdammt noch mal wenigstens dafür! Oder schickt mir ‘ne Medaille. Mein Name im Abspann wäre auch okay. Nur keine T-Com Aktien bitte, ich hab da eine dunkle Vorahnung.

    Zurück zum letzten Anruf, es würde sich also jemand des Problems annehmen und versuchen, es zeitnah zu beseitigen. Klingt doch super, oder? Aber auch nur bis zum darauf folgenden Dialog:

    Er: Sie sind komplett offline, oder?
    Ich: JA!
    Er: Wir könnten ihnen übergangsweise wieder (A)DSL aufschalten.

    Hatte der nicht grade eben noch was von “zeitnah” gesagt? Fällt das Aufschalten auf ADSL und das dann wohlmöglich nach der wahrscheinlich erforderlichen Stornierung des alten Anschlusses wieder mehrere Monate auf VDSL warten müssen bei der T-Com noch unter “zeitnah”? Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir den morgigen Tag erstmal abwarten.

    Nicht das ich grade akuten Bedarf hätte, aber kennt jemand ‘ne gute Quelle für große, rote Knöpfe?

     
  • Jan um 23:53 am 18. September 2007 Permalink | antworten
    Begriffe: Hotline, , , ,   

    Liebe T-Com… 

    … das hier sollte euch zu denken geben:

    PESA Fehler

    Hotline Idioten

    Bekomme ich jetzt bitte mein VDSL?

     
  • Jan um 15:17 am 15. September 2007 Permalink | antworten
    Begriffe: Hotline, , , ,   

    Wir haben uns mal was neues ausgedacht… (2) 

    Heute der Kontroll-Anruf bei T-Home, um zu sehen ob sich mittlerweile was getan hat. Das war grade einer der aufschlussreichsten und gleichzeitig dümmsten Anruf jemals, denn ich habe folgendes erfahren:

    Meine Buchungungen erzeugen immer einen PESA-Fehler, weil ich kein Rechnung Online habe. Ich habe kein Rechnung Online, weil im System keine T-Online Email-Adresse vorhanden ist. Ich habe keine T-Online Email-Adresse, weil ich keinen T-Online Zugang habe. Ich habe keinen T-Online Zugang, weil meine Buchungen immer einen PESA-Fehler erzeugen.

    Der Grund für die Annahme, dass genau das mein Problem ist, kam während des Gesprächs. Die Dame sagte mir, dass es Rechnung Online nicht gebucht werden könne, weil es einen Fehler mit der Rechnungsaddresse gäbe. Die obige Erkenntnis traf mich dann eine Nano-Sekunde später, gefolgt von schwersten Gehirn-Krämpfen. Nachdem ich mich wieder erholt hatte und ihr meine These präsentierte, wurde es mir genau so von ihr bestätigt.

    Ich hätte jetzt gerne eine Ampulle Morphium und endlich meine großen, roten Knopf.

     
    • Miro um 22:11 am 18. September 2007 Permalink

      Das wird ja immer skurriler!

      Wirklich unfassbar…

  • Jan um 19:35 am 14. September 2007 Permalink | antworten
    Begriffe: Hotline, , , , ,   

    Wir haben uns mal was neues ausgedacht… 

    Lange ist’s her, dass ich von meinen Hotline-Eskapaden berichtet habe. Das liegt wahrscheinlich an der Monotonie der Geschehnisse, konkret gesagt:

    Anruf – Buchung – PESA-Fehler – Fluchen – Anruf – Buchung…

    Mittlerweile war es sogar mir zu langeweilig geworden, darüber zu schreiben. Ab und zu kam dann mal wieder ein neuer T-Online PIN an, aber immer erst nachdem ich schon wusste, dass der dazugehörige T-Online Zugang sowieso längst gekündigt worden ist.

    Die Hotliner wurden irgendwann auch darüber informiert, das es tatsächlich mehrere Leute mit diesem Problem gibt, und dass der PESA-Fehler absolut nicht nur ein einziges Mal auftauchen kann. Es wurde sogar ein Team gebildet, dessen Aufgabe ausschließlich das Suchen, Finden und Beheben dieses Problems ist. Offensichtlich bis jetzt ohne Erfolg.

    Warum ich mich trotzdem dazu hinreissen lasse, mal wieder von meiner Frustration zu berichten? Im Briefkasten lag heute wieder ein Brief von der T-Com, in welchem mir zu meiner Bestellung von “Entertain Comfort” (formerly known as “T-Home Complete”) gratuliert wurde. Auch wenn das erst der Zweite war, nach dem Ersten der tatsächlich damals zu einer (nicht funktionierenden) Aufschaltung geführt hat, wusste ich anhand des Datums schon, dass die Systeme der T-Com nur abermals ihre Schadenfreude ausleben wollten, denn bei dieser Buchung hatte der PESA-Fehler auch zugeschlagen.

    Der angerufene Hotliner konnte die Fehlermeldung nicht so ganz interpretieren, aber die kurz darauf kontaktierte Team-Leiterin wusste nach einer kurzen Recherche was bei mir das Problem ist:

    Der PESA-Fehler tritt auf, weil sie kein “Rechnung Online” gebucht haben.

    Oookay, bitte WAS?! Nur weil ich meine Rechnung, für den Anfang zumindest, in Papierform erhalten möchte, und nicht von vorneherein die optionale(!) Rechnug in digitaler Form gebucht habe, kann bei mir kein Anschluss geschaltet werden?

    Wer denkt sich so eine Scheisse aus? Und viel schlimmer, warum bekommt man das nicht gesagt? Warum hat mich in den über 100 (in Worten: Einhundert) Gesprächen niemand darauf hingewiesen? Warum wurde jedesmal neu gebucht – wenn denn mal gebucht wurde – und einfach abgewartet ob der Fehler wieder Auftritt. Und das er auftritt war die einzige Sache, auf die ich mich verlassen konnte.

    Genau heute vor vier verdammten Monaten habe ich meinen Fuss in den T-Punkt gesetzt und das damals noch sogenannte “T-Home” bestellt. Seit dem gab es eine Umfirmierung, ein Produkt-Rebranding, einen Tarif-Wechsel, sechs gekündigte Zugänge, drei verschwundene Aufträge, einhundertundsechs mitgezählte Telefonate, unzählige nicht mitgezählte, mindestens drei Dutzend Rückruf-Versprechen, sechs tatsächliche Rückrufe, ein Drittel aller geführten Gespräche ging bis zu den “Unberührbaren” im Second Level in Kiel, sechzehn Anrufe beim Beschwerde-Management, ein einziges Mal ein Ergebnis dieser Anrufe, Telefon-Rechnungen in Höhe von mehreren Hundert Euro, ein MBit ADSL, null VDSL…

    …und es ist noch nicht zuende.

    Nachtrag: Warum muss ich auch immer Recht haben? Hier ist der zweite Teil.

     
    • Frank um 0:30 am 15. September 2007 Permalink

      Oh mann, ich hab es ja am Anfang schon irgendwie kommen sehen… mein beileid :(

  • Jan um 0:09 am 6. September 2007 Permalink | antworten
    Begriffe: Hotline, ,   

    Vorrübergehend umweltfreundlich 

    Was für ein Glück das mein Urlaub schon fast zuende ist. Nicht das ich es kaum erwarten kann, endlich wieder zur Arbeit zu gehen, aber hätte meine Xbox 360 schon am Anfang des Urlaubs den Geist aufgegeben, dann … naja, wäre ich wahrscheinlich auf die Wii oder die PS3 ausgewichen.

    Ich bekomme zwar nicht die momentan so angesagten drei roten Lichter (“3 Red Lights of Death”, das Equivalent zum “Bluescreen of Death” bei Windows), aber sie hängt sich regelmäßig aus. Manchmal zeigt der Splashscreen beim Booten schon ein hübsches Karo-Muster, manchmal kann man sogar ein paar Minuten spielen, aber immer friert sie früher oder später ein.

    Die Dame an der Hotline hat garnicht lange versucht mit mir die üblichen Sachen wie Belüftung, Festplatte ab und Cache löschen, durchzugehen, sondern ohne lange Umschweife eine Bearbeitungsnummer angelegt und die Rücksendung durch UPS beauftragt. Als vorraussichtliche Wartezeit wurden mir 3-5 Wochen genannt, in dieser Zeit wir der Stromverbrauch für meinen Haushalt wohl ein wenig zurückgehen.

    Bevor es jetzt zu Bedenken von manchen übervorsichtigen kommt: Nein, wie man das so bei diversen Institutionen liest, muss ich mir eigentlich keine Sorgen wegen der erfolgten “Spezial-Behandlung” meiner Konsole machen. Anscheinend schickt Microsoft aufgrund der momentanen Überlastung ziemlich häufig einfach so Austauschgeräte raus und überprüft dabei weder die Garantiesiegel noch die Komponenten. Falls ich keine schicke, neue Version mit zusätzlichen Heatpipes (und vielleicht sogar auch HDMI, bitte?) bekomme, so würde ich mir wenigstens die Kosten für die wieder erforderliche “Spezial-Behandlung” sparen.

     
  • Jan um 12:38 am 28. July 2007 Permalink | antworten
    Begriffe: Hotline, , , ,   

    Ach, isses schon soweit? 

    Jaja, Hotlines mal wieder. Heute sind 4 Wochen seit meinem ersten Anschlusstermin vergangen, 4 Wochen seit die irrtümliche Stornierung meiner VDSL Leitung beauftragt wurde, 4 Wochen in denen ich nichts anderes als “Geduld haben, Storno hängt im System” gehört habe.

    Anfang der Woche habe ich abermals ein zwei einige ausführliche Gespräche mit den verschiedensten Hotlines gehabt: T-Home sagte mir, dass sie auf die Rückmeldung zum Rückbau meiner Leitung von der T-Com warten, T-Com sagte mir, dass die Meldung dazu am 04.07. an T-Home rausgegangen ist, T-Home sagt mir, dass der Storno-Auftrag in ihrem System hängt, aber ein Techniker meinen Datensatz manuell bereinigt – der wohl mittlerweile Zwangzigste in diesen 4 Wochen, aber so inkompetent können die doch gar nicht sein?

    In den 2nd Level Support in Kiel (“die Unberührbaren”) komme ich mittlerweile durch einfaches danach Fragen, ich wurde schon von Hotlinern schon gefragt ob ich vielleicht “ein Kollege” wäre, und selbst in Kiel wird mir angeboten, dass ich mit einem Teamleiter verbunden werde, ohne dass ich danach frage. Besser könnte es auf der kommunikativen Ebene eigentlich nicht laufen, ich hatte sogar fast schon geglaubt, dass es tatsächlich an den Systemen und deren (nicht-menschlichen) Schnittstellen liegt, dass alles so lange dauert…

    Am Montag wurde mir zum unzähligsten Male versichert, dass mein Anschluss unverzüglich neu beauftragt wird, sobald die Stornierung der Leitung endlich durchgelaufen ist. Des weiteren hieß es unverbindlich, dass dies wohl bis zum Wochenende geschehen werde, und man sich bei mir deswegen melden würde.

    Warum muss ich dann heutigen Samstag wieder selber dort anrufen und erfahren, dass die Storno schon am Dienstag abgeschlossen wurde, und ausserdem immer noch nichts Neues beauftragt wurde?

     
    • Franka um 7:38 am 7. August 2007 Permalink

      Eigentlich bringt es nichts sich über die T-Com zu ärgern, da kann man sich nur wundern. Und du hast ja wenigstens noch das Glück gehabt, das dir ein Teamleiter angeboten wurde, mir wurde immer erklärt, das die keinen Teamleiter haben ( Verlogenes Volk ).

      Auf jedemfall drücke ich dir die Daumen, das dein Anschluß so schnell wie möglich erfolgt.

      Lg Franka

    • Norman um 11:22 am 15. August 2007 Permalink

      Ach Janneman…warum regst du dich auf..1mbit rockt doch…zumindest kannst du jetzt an den Blumen am Strassenrand schnuppern ;)

    • Miro um 2:08 am 26. August 2007 Permalink

      Wie sieht es denn nun aus?
      Hast Du schon VDSL?

  • Jan um 21:09 am 4. July 2007 Permalink | antworten
    Begriffe: Hotline, , ,   

    Heute mal keine Hotline 

    Ich bin nicht mehr offline. Seit 5 Stunden. So richtig “online” würde ich es bei dem mageren 1 MBit zwar auch noch nicht nennen, aber in der Not pisst der Teufel im Liegen … oder so.

    Ich hatte mich eigentlich mittlerweile darauf eingestellt, dass es zumindest diese Woche nichts mehr wird. Aber das hielt mich gestern nicht davon ab, trotzdem sämtlichen Hotlines den Feierabend zu verschönern. Quid pro quo, bitches!

    Direkt beim zweiten Versuch bin ich bei der Störungs-Hotline der T-Com durchgekommen, nachdem ich beim ersten Versuch nach 107 Minuten in der Warteschlange entnervt aufgelegt hatte. Heisser Tipp für Leidensgenossen: Von einer anderen Hotline zur Störungsnummer durchstellen lassen, dann fliegt man nicht nach 15 Minuten automatisch raus.

    Der oder die Mitarbeiterin dort, ich weiß garnicht mehr was es war, konnte mir natürlich nicht helfen, da es wohl eine (physikalische) Leitungsunterbrechung zu meinem Anschluss gab. Aber es versicherte mir, dass es meine Störungsmeldung von Freitag nochmal angestossen habe. Da würde sich dann am nächsten Tag direkt jemand drum kümmern. Warum muss man da nochmal extra nachhaken? Ich hab die Meldung damals nicht zum Spass aufgegeben … naja, nicht nur. Aber mein ADSL sei definitiv schon geschaltet worden. Nur würde das ohne eine funktionierende Leitung natürlich auch nicht funktionieren.

    Gänzlich unbefriedigt von diesem Ergebnis stürzte ich mich als wieder auf meine Freunde an der T-Home Hotline. Die Hotlinerin dort wirkte, nach meinem zusammenfassenden Wortschwall, doch recht verwirrt und unsicher, versicherte mir aber, dass die Teamleiterin sich darum kümmern würde. Pah, Fussvolk! Her mit der Teamleiterin.

    Es folgten ein paar Minuten in der Warteschleife, eine kurze Unterbrechung um mir mitzuteilen, dass die Teamleiterin aufgrund der doch recht komplexen Situation noch ein wenig länger brauchen würde, um sich einen Überblick zu verschaffen, noch ein paar Minuten in der Warteschleife, und dann hatte ich sie in der Leitung: Frau Manuela Helm.

    Vorneweg ein großes Danke an Frau Helm. Ich hatte ihr gesagt, dass ich sie dankend erwähnen werde, wenn ich mal ein Buch über die ganze Geschichte verfasse. Das hier ist zwar kein Buch, aber mein Dank ist ihr trotzdem gewiß. Warum? Eigentlich erzählte sie mir nur all das, was ich vorher schon zu oft gehört hatte. Eigentlich versprach sie mir auch nur die Dinge, die ich vorher schon zu oft versprochen bekommen hatte. Aber sie hielt sich an ihre Versprechen.

    Natürlich konnte sie abends um kurz nach 22:00 Uhr niemanden mehr in Kiel beim 2nd Level Support erreichen, aber nachdem sie sich meinen Fall anscheinend ausgiebig angeschaut hatte (dafür habe ich gerne in der Warteschleife gewartet), klang sie für mich wirklich so, als ob sie sich fremdschämen würde. Sie versicherte mir, dass sie am Morgen als Erstes und Einziges alle Leute kontaktieren würde, die nötig wären, um zumindest schonmal mein ISDN wieder zum Laufen zu bringen. Das schon geschaltete ADSL sollte damit dann auch nutzbar sein. Wegen des VDSLs würde sie alles in Bewegung setzen, um die Stornierung so schnell wie möglich abzuschließen und meinen Anschluss dann direkt neu beauftragen. Es könnte ein paar Stunden dauern bis sie etwas erreicht, aber sie würde sich so schnell wie möglich melden.

    Heute meldet sich dann jedoch erstmal die T-Com bei mir. Meine Störungsmeldung sei an einen Techniker rausgegangen, ob ich denn am nächsten Tag zwischen 14:00 Uhr und 18:00 Uhr zuhause seie. Das musste ich leider verneinen, aber ich sagte ihr, dass ich innerhalb von ein paar Minuten zuhause sein könnte, der Techniker brauche mich nur anrufen. Alles soweit geregelt. Ein paar Minuten später rief sie wieder an, der Techniker sei jetzt schon unterwegs zu meinem Verteiler. Nicht schlecht! Dann rief der Techniker selber an, man ist mittlerweile per Du. Er wäre gegen 16:00 Uhr an meinem Verteiler, ob ich vorbei kommen könnte, damit wir das zusammen testen könnten. Dann rief zuguterletzt Frau Helm an und entschuldigte sich erstmal, dass es so spät geworden wäre, aber sie hätte mit mindestens 20 verschiedenen Personen telefoniert und alles veranlasst, damit ich in Kürze (wieder) den VDSL Anschluss aufgeschaltet bekomme. Das bei mir mittlerweile schon die T-Com und der Techniker angerufen hatten war für sie eine freudige Überraschung und gleichzeitig auch eine Bestätigung. So schnell würde es jetzt hoffentlich auch mit dem VDSL gehen.

    Kurz vor 16:00 Uhr kam ich an meiner Wohnung an, er saß in seinem Wagen vor meiner Haustür und rief durch’s Seitenfenster nur “Tach, steig ein!”. Stolz zeigte er mir auf seinem Laptop, das der DSLAM mit meinem DSL-Modem gesynced ist und auch der NTBA hinter der ISDN-Leitung erkannt wurde. In der Wohnung dann noch ein paar kurze Tests, mein Server (der hier) war wieder online und von Aussen erreichbar, meine Telefonnummer konnte angerufen werden. Er erklärte mir kurz was er am Verteiler gemacht hatte und es klang so, als ob es keine permanente Lösung wäre. Jedenfalls befürchtete er schon, dass man sich wohl bei der Aufschaltung von VDSL wiedersehen würde …

    Heute werde ich den Hotlines ihre wohlverdiente Ruhepause gönnen. Heute.

     
    • Mike um 2:26 am 5. Juli 2007 Permalink

      Willkommen zurueck – erstmal! ;)

    • Norman um 15:43 am 5. Juli 2007 Permalink

      Wie war das ? Wie du säufst, glüh ich vor ?
      Ganz ehrlich : Wenn allein das Alkohol kaufen so lange, bei dir dauert wird das nie was mit dem Alkohol-geschwängerten Geschwindigkeitsrausch ;-)

      Verstanden ? Nein !? Gut ! Danke ! Schüss, ne !

      :-)

    • Jan um 16:15 am 5. Juli 2007 Permalink

      Wie war das ? Wie du säufst, glüh ich vor ?
      Ganz ehrlich : Wenn allein das Alkohol kaufen so lange, bei dir dauert wird das nie was mit dem Alkohol-geschwängerten Geschwindigkeitsrausch ;-)

      Verstanden ? Nein !? Gut ! Danke ! Schüss, ne !

      :-)

      Hassu dich im Posting vertan? Aber für’s Protokoll: “Ich glüh so hart vor wie du Party machst!”

  • Jan um 21:14 am 2. July 2007 Permalink | antworten
    Begriffe: , Hotline, , , , ,   

    Die Leiden des jungen T-Kunden 

    Ich bin offline. Seit 5 Tagen. Dabei lief doch plötzlich alles so wunderbar. Am Donnerstag morgen rief mich der T-Com Disponent an und wollte ankündigen, dass am Freitag ein Techniker rausfahren würde, um meinen ISDN-Anschluss aufzuschalten. Ohne viel Überzeugungsarbeit konnte ich ihn dazu bringen, dass er den Job doch einfach dem Techniker gibt, der heute auch irgendwann mein VDSL anklemmen soll, wenn’s denn noch in den Terminplan passt. Gegen 14:00 Uhr rief mich der Techniker an, dass er jetzt auf dem Weg zu meinem Schaltkasten wäre. Ich machte mich also auf nach Hause um das neue VDSL-Modem anzuschließen, damit er die Leitung dann durchmessen könnte. Beim einparken sah ich ihn schon an den geöffneten Kästen rumfummeln, bin also hin, hab ihm kurz gesagt dass es sich um meinen Anschluss handelt, und dann in der Wohnung die Hardware ausgewechselt.

    Techniker beim Nicht-StreikenWieder draussen am Schaltkasten teilte er mir dann mit, dass jetzt alles angeschlossen wäre, aber weder ISDN noch VDSL richtig funktionieren würden. Wegen dem ISDN wollte er sich gleich aus der Vermittlungsstelle melden, wenn er dort das Problem behoben hat, aber beim VDSL gäbe es wohl ein Problem mit dem Auftrag, es würde sich schon auf dem Tisch des Teamleiters befinden, und der würde sich umgehend darum kümmern und mich benachrichtigen. Falls ich am nächsten Vormittag noch nicht online wäre, solle ich mal die Hotline anrufen und nachfragen. Er rief dann auch wenig später zwei mal aus der Vermittlungsstelle an, ich sollte jetzt raus telefonieren können, aber angerufen werden könnte noch nicht funktionieren weil die Änderungen erst über Nacht im System aktiv werden. Das Anrufen konnte ich leider nicht direkt testen, da ich mittlerweile wieder in der Firma war. Als ich abends zuhause war klappte es aber nicht.

    Es wurde dunkel, es wurde wieder hell, und es war Freitag. Ich wartete geduldig bis 11:00 Uhr, aber mein Server war nicht von Aussen zu erreichen. (Ich hatte alles schon vorbereitet, ich hätte definitiv gemerkt wenn die Kiste wieder online gekommen wäre.) Also rief ich die T-Home Hotline an.

    Aus irgendeinem Grund war mein T-Home Auftrag storniert worden, aber niemand konnte mir sagen warum. Der Teamleiter würde sich aber schon darum kümmern und mir sofort Bescheid sagen, sobald er erfährt, warum das passiert ist. Um 14:00 Uhr und um 16:30 Uhr das gleiche. Zwischendurch setzte ich dann noch online eine Störungsmeldung wegen meinem ISDN ab, allerdings ohne damit zu rechnen das sich ernsthaft jemand darum kümmert. Wer brauch schon Telefon. Um 18:00 Uhr wollte ich dann eben mal den Teamleiter sprechen, oder, wie ich dann feststellte, die Teamleiterin.

    Sie versicherte mir, dass man an dem Problem arbeiten würde, aber keine näheren Angaben geben könne, da es an den 2nd Level Support in Kiel weitergeleitet worden wäre. Diese würden natürlich mit Hochdruck daran arbeiten und sich bei mir melden, sobald sie etwas wüssten, bis 22:00 Uhr würde dort gearbeitet.

    Um 21:45 Uhr rief ich wieder dort an, da sich niemand bei mir gemeldet hatte. Den Hotliner überrollte ich direkt ohne Vorspiel und ließ mich zur Teamleiterin durchstellen. Sie konnte mir keine Informationen geben, dass könnte jetzt nur noch der 2nd Level Support. Also bat ich sie, mich dort hin durchzustellen. Könne sie nicht, dürfe sie nicht. Die würden sich bei mir melden. Ich machte ihr klar, dass ich seit eineinhalb Monaten noch auf versprochene Anrufe von diversen Kollegen warte, und nicht davon ausgehen würde, dass mich irgendwer im Bezug auf dieses Problem zurückruft. Ausserdem ließ ich sie wissen, dass es mir so unaussprechlich egal wäre warum das passiert wäre. Ich wolle nur wissen was der aktuelle Stand der Dinge ist. Und dann errang ich eine kleinen Sieg für mich…

    Ich: Und was ist, wenn mich morgen jemand genauso anruft wie in den letzten 6 Wochen sämtliche andere Kollegen, nämlich garnicht?

    Sie: Es wird sie morgen garantiert jemand aus Kiel anrufen.

    Ich: Und wenn nicht? Das sind doch jetzt nur Beteuerungen getreu ihrem Handbuch. Ich setze ihnen eine Deadline bis 11:00 Uhr, oder sonst …

    Sie: Okay, ich vermerke jetzt hier bei ihnen, dass sie direkt nach Kiel durchgestellt werden dürfen, wenn sich bis 11:00 Uhr niemand bei ihnen gemeldet hat. Das steht unter der Bearbeitungsnummer <XXXXXXXX>.

    Ich: Öh, okay! Schönen Abend dann noch.

    Damit hatte ich nicht gerechnet. Wochelang nur durch eintönige Warteschleife und die immer gleichen Un-Aussagen weitergereicht werden, und dann tatsächlich bis zum Innern Heiligtum vordringen zu dürfen. Balsam für die Seele.

    Ich wartete sogar großzügig bis 12:00 Uhr, bevor ich die Nummer der Hotline wählte. Die Dame am anderen Ende wollte mich nicht nach Kiel durchstellen. Ich nannte ihr die Bearbeitungsnummer und bat sie, sich den Hinweis dort durchzulesen. Sie legte mich in die Warteschleife und sprach mit Kiel. Nach ein paar Minuten war sie wieder dran und ließ mich wissen, dass es nichts bringen würde wenn ich die Freigabe zur Weiterleitung nach Kiel hätte, aber Kiel nicht mit mir sprechen wolle. Ich verlangte direkt nach der Teamleiterin oder wer auch immer heute Dienst hätte. Aber sie wollte erstmal wissen, worum es denn überhaupt gehen würde. So einfach würde ich nicht aufgeben, also erzählte ich ihr die Geschichte. Die ganze.

    Sie bat mich um einen Moment Geduld, sie würde nochmal in Kiel anrufen und denen alles schildern. Nach ein paar weiteren Minuten in der Warteschleife hatte ich dann tatsächlich jemanden aus Kiel in der Leitung.

    Er kannte meine Situation und teilte mir mit, dass es wohl ein technisches Problem mit der Leitung gegeben hätte, weswegen es zu der Stornierung des Auftrags von Seiten der T-Com gekommen wäre. Irgendwer hat da wohl verpasst mir das mitzuteilen. Dummerweise könnte die Leitung aber erst neu beauftragt werden, wenn die Stornierung komplett abgeschlossen ist – und das könnte von “ein paar Tage” bis zu “ein paar Wochen” dauern. Ich habe ihm klar gemacht, dass ich unmöglich auch nur “ein paar Tage” offline bleiben könnte.

    Er verstand dass wohl sehr gut, denn er bat mir eine Übergangslösung an. Da man für die Beauftragung von ADSL nicht auf die Stornierung von VDSL warten müsse, könnte er veranlassen das ich in den nächsten Tagen auf ADSL aufgeschaltet werde und so eine 1 MBit Leitung auf ihre Kosten bekommen könnte, zumindest bis VDSL wieder beauftragt werden kann. Er würde das klären und mich bis spätestens 16:00 Uhr zurückrufen. Gut eine Stunde später, also noch weit von 16:00 Uhr entfernt, kam der Rückruf. Das mit dem ADSL würde klar gehen, ich könnte mir schonmal die Zugangsdaten notieren. Nur um eins bat mich, ich solle doch bitte keine Zusatzoptionen zu dem Tarif bestellen, da das dann von T-Online bezahlt werden müsste. Einen Moment lang habe ich ernsthaft darüber … Nein.

    Der Samstag ging, der Sonntag kam. Der Sonntag ging, der Montag kam.

    In der Firma bekam ich eine Email, dass der Status meiner Störungsmeldung wegen dem ISDN sich auf “In Bearbeitung” geändert hat. Jaja, scheißegal. Flickt lieber meinen Internetanschluss.

    Am frühen Nachmittag dann ein Anruf von der T-Com, der gleich Techniker wie am Donnerstag. Er erkundigte sich nach meinem VDSL, und als er hörte warum es tot ist, teilte er mir mit, dass es mit dem ISDN wohl auch etwas länger dauern wird. Irgendwas scheint mit dem Verteilerkasten nicht zu stimmen, die Amtsleitung kommt zwar dort rein, aber geht dann nicht mehr raus zu meinem Anschluss. Der Kasten sei kaputt und müsse “neu gebaut” werden(!?). Das sei auch der Grund für mein Problem mit dem VDSL. Ahja, technische Probleme, hatte der aus Kiel ja auch gesagt.

    Als ich eben nach Hause kam fand ich eine Brief von der T-Com. Darin sprach man mir sein Bedauern aus. Sein Bedauern über meine Entscheidung. Genauer gesagt, meine Entscheidung meinen Auftrag zu storniert zu haben.

    ooohhhmmm … meine Wut ist ein kleiner Ball aus weissem Licht … ooohhhmmm

    Ich hätte Lust die Kriminalitätsstatistik an sämtlichen Standorten der Telekom mit der Gleichung x = y² zu verschönern.

    Der Brief war datiert auf den 28.06.2007. Der Tag, an dem der Anschluss bei mir geschaltet wurde. An diesem Tag soll ich den Auftrag storniert haben? Und die sollen dann wirklich so schnell reagiert haben, dass mir innerhalb von wenigen Stunden der Hahn wieder zugedreht wurde? Aber ihrem Techniker konnten sie nicht mehr sagen, dass er für den Anschluss nicht mehr rausfahren braucht?

    Ein routinierter Griff zum Telefon, dieses Mal wieder die T-Com Hotline. Ich teile der Dame mit, dass letzten Donnerstag bei mir ISDN und VDSL geschaltet wurden, aber dass ISDN wegen einem technischen Problem nicht funktioniert, und dass VDSL wegen eines technischen Problems unglücklicherweise storniert wurde, ich aber schon VDSL haben will sobald es neu beauftragt werden kann – der Brief hätte mich etwas stutzig gemacht – ich wolle das nur klarstellen, damit es keine (weiteren) Mißverständnisse gäbe.

    Sie redete kurz mit dem Backoffice um die Sache zu klären, kam zurück in die Leitung und verkündete mir:

    Ihr Auftrag wurde storniert, weil sie eine Portierung zu Alice beauftragt haben.

    Wenn ich einen großen roten Knopf hätte, dann wäre er grade gedrückt worden.

     
    • ingo um 17:37 am 4. Juli 2007 Permalink

      Du machst da ja was mit! Unglaublich…

    • Nobo um 12:30 am 6. Oktober 2007 Permalink

      Ja, so sieht es doch aus. Dies ist Fiktion – ich kenne jedoch die Realität, und die sieht nicht gerade anders aus. Ähnliche Geschichte, nur mit normalem ISDN/DSL-Anschluss habe ich durchgelebt. T-Com ist sehr Benutzerfreundlich *hüstel*

      Netter Beitrag :)

    • Norman Thiel um 1:43 am 9. Oktober 2007 Permalink

      Da machste aber was mit du arme Sau. Immer wieder das selbe mit diesen Scheiß Providern. Leute die Ihren Job nich verstehen und andere dafür verantwortlich machen.
      Mein Beileid!

      greetz Norman

  • Jan um 20:59 am 21. June 2007 Permalink | antworten
    Begriffe: Hotline, , , ,   

    Neues von der T-Front 

    Die große Freude über die Ankuft des ISDN NTBA, und später auch der Auftragsbestätigung mit zusätzlichen Informationen über meinen Anschluss inklusive der Liste meiner neuen Rufnummern, währte nicht besonders lange. Das der ISDN-Anschluss kommen würde war natürlich erfreulich, aber war da nicht noch was wegen T-Home und VDSL? Aus reiner Gewohnheit Vorsicht rief ich also zum mittlerweile bestimmt 20. 30. 40. 50. Mal bei der Hotline an, um mich über den Status der anderen Aufträge zu erkundigen…

    Von einem T-Home Auftrag oder wenigstens VDSL stand nichts in meinen Daten – das wäre ja auch garnicht möglich, da bei mir kein VDSL verfügbar wäre. Aber ein 1 MBit ADSL Anschluss würde im System stehen. Deja vu? Jetzt nur noch 1 MBit, nichtmal mehr 2 MBit? Ich hab mich wie ein Schneekönig gefreut, dieses wunderschöne Gefühl der Bestätigung – abermals hatte ich Recht mit meinen Ankündigungen!

    Ein kurzer Blick auf die Seite des Verfügbarkeits-Check für VDSL lieferte mir dummerweise das gleiche Ergebnis, kein VDSL verfügbar für meinen Anschluss. Nach der nächsten Vorstandsbeschwerde bei Beschwerdemanagement in Bonn wurde mir dann die Nummer des “PTI 12″ gegeben, die Hotline für Bauherren im Bereich Berlin Ost. Dort würde man mir sehr genau Auskunft über den aktuellen Ausbau-Status von VDSL für meinen Bezirk geben können.

    Wenn die denn nicht leider auch im Streik wären. Tägliche Anrufe brachten mich immer wieder nur zur Vermittlung, wo mir dieses jedes Mal aufs neue mitgeteilt wurde. Man würde nur mit Notbesetzung arbeiten, ich soll doch eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen und dann würde man sich bei mir melden. Gesagt, getan, nichts von denen gehört.

    Gestern laß ich dann voller Begeisterung auf Spiegel Online, dass es zu einer Einigung zwischen ver.di und der T-Com gekommen sei, damit wäre der Streik beendet. Anscheinend jedoch nicht für die Bauherren-Hotline. Nagut, einen Tag zum Abfeiern gab ich ihnen noch. Heute rief ich wieder dort an, bewaffnet mit den genauen Bedingungen der Einigung, aber leider half es nicht diese der freundlichen Vermittlungsdame als Beweis für das Ende des Streiks vorzutragen, damit die Herrschaften doch endlich mal als Telefon gehen würden. Es wurde vorgezogen weiterhin zu streiken, aus welchem Grund jetzt immernoch auch immer.

    Aus lauter Verzweiflung überprüfte ich erneut die Verfügbarkeit von VDSL für meinen Anschluss …

    Oha! Darf’s 25 oder lieber direkt 50 MBit sein? Jetzt gab’s plötzlich doch wieder VDSL für mich. Keine Zeit verschwendend rief ich also wieder mal die T-Home Bestell-Hotline an und erkundigte mich nach meinem nicht mehr existenten Auftrag. Da war zwar nichts im System zu finden, aber ich könne direkt bestellen wenn ich wolle, es wäre ja bei mir verfügbar. Um die Sache einfach zu halten hab ich das auch getan, und zwar ohne meinen Leidensweg zum wiederholten Male vorzutragen. Anschlusstermin: 28.06.2007 … einen Tag bevor mein ISDN Anschluss überhaupt geschaltet wird. Drüber solle ich mir keine Gedanken machen, dann würde eben am nächsten Tag nochmal versucht. Meine Antwort darauf: “Ich mache mir keine Gedanken. Ich mache mir jetzt schon ernsthafte Sorgen.”

    Der bewährte Kontroll-Anruf bei der T-Com Hotline lies mich zwar wieder die neu gewonnene Fassung verlieren, dort stand immernoch etwas von einer (nie bestellten) 1 MBit Leitung, aber wenigstens die T-Home Hotline konnte mir die heutige Bestellung von 50 Mbit sofort bestätigen. Ausserdem würde es angeblich niemals passieren, dass es ein Auftrag ohne Benachrichtigung aus dem System verschwinden würde, nur weil sich die Verfügbarkeit ändert. Quod non erat demonstrandum.

    Beängstigende Feststellung: In exakt einer Woche bin ich entweder überglücklich oder offline.

    Update: Ich hatte grade die Auftragsbestätigung für T-Home im Briefkasten. 50 MBit, bitches! Eins muss man dem T-Klan also lassen, wenn -und das ist ein großes “wenn”- die endlich mal was auf die Reihe bekommen, dann geht’s wenigstens zügig.

     
    • Frank um 23:10 am 21. Juni 2007 Permalink

      Kleine Warnung: Wenn Du vorher VDSL kriegst und dann am nächsten Tag ISDN kriegen die Deppen es mal gerne hin, dass der VDSL Anschluss dann wieder ins Nirvana geht. Also schon mal mit Nummer und so bewaffnen… Ich würde ja fast wetten, dass das alles nicht klappt!

    • Norman um 16:40 am 22. Juni 2007 Permalink

      OFFLINE ! OFFLINE ! OFFLINE !

      OOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOO——-OFFLINE !

    • Dale um 11:57 am 25. Juni 2007 Permalink

      Das Problem ist, dass T-Home Complete über die Systeme von T-Online läuft und nicht über die T-Com. Daher weiß bei der T-Com auch nie jemand was. Ruf am besten immer bei der T-Home Hotline an (die 01805-Nummer). Ich schließe mich zudem Frank an. Die T-Com stellt Dir gnadenlos den VDSL-Anschluss wieder ab und schaltet DSL1000 auf.Am Besten Du versuchst mal den Disponenten für Deinen Bezirk ans Rohr zu bekommen, der ist für die Schaltungen zuständig.
      Es ist ein steiniger Weg zum VDSL-Anschluss ;-)

    • Miro um 19:21 am 25. Juni 2007 Permalink

      Ich wäre froh, wenn ich so weit wie Du wäre…
      Da bei mir die Telekom scheinbar langsamer gearbeitet habe, hat man es in sechs Wochen (!) nicht geschafft, an Arcor ein Portierungsauftrag zu senden. Völlig verzweifelt wegen der schönen Nummer rief ich am Samstag zum 20. Mal bei der Telekom an. Dort sagte man mir, ich solle jetzt erst einmal nur einen einfachen Telefonanschluss buchen und dann VDSL, also T-Home, später hinzu bestellen. Ich machte dies und nun warte ich. Auf jeden Fall werde ich ab Freitag zwei Wochen kein Internet haben, ob ich am Freitag noch telefonieren kann und meine Nummer behalte, ist zum Glück eine andere Frage!

  • Jan um 19:53 am 7. June 2007 Permalink | antworten
    Begriffe: , Hotline, , ,   

    In Vergessenheit geraten? 

    Groß war die Freude, als Alice mir endlich per Email und später auch nochmal per SMS gestern meine Kündigung bestätigt hat. Da bei denen die Angelegenheit also abgeschlossen ist wird mir die T-Com sicherlich bald auch meinen Anschlusstermin nennen. Hoffte ich zumindest, bis grade eben.

    Nach gut 10 Minuten in der Warteschleife der normalen Hotline (ich sollte auch in Zukunft weiterhin nur das Beschwerdemanagement anrufen, die können das auch alles und in schnell) ging am anderen Ende jemand dran und begrüßte ich auch direkt mit meinem Namen und meinen Daten. Komischerweise konnte ich mich aber nicht daran erinnern, im Voice-Menü irgendwas wie Kunden- oder Telefonnummer angegeben zu haben, ausserdem rief ich vom Handy aus an, also auch nichts mit CallerID oder so. Mysteriös. Jedenfalls fand er mich als Person bei sich in den Systemen, aber sonst nichts. Keinen Auftrag, weder für den normalen Telefonanschlus, noch für T-Home. Oh, und einen Menge an Kontakten meinerseits, welche hoffentlich eine Warnung für ihn sind, falls er nicht morgen vormittag wie versprochen zurückruft. Das hat man also davon, wenn man mal ein paar Tage lang nicht anruft…

    Es bleibt immernoch weiterhin spannender als ich es mir gewünscht hätte.

    Update: Natürlich hat mich, wie erwartet, niemand zurückgerufen. Die Hotline war abends total tot, heute (Samstag) hab ich zwar jemanden erreichen können, aber damit auch nichts Wirkliches erreicht. Der Anruf beim Beschwerdemanagement ein paar Stunden später brachte das gleiche, nur anscheinend hätte ich laut Auftrags-Fax einen 2MBit/s ADSL Anschluss beauftragt. Dumm nur, dass auf der Kopie des Faxes vom T-Punkt, welche ich hier habe, das nicht steht – sondern natürlich 50MBit/s VDSL.

     
  • Jan um 19:46 am 1. June 2007 Permalink | antworten
    Begriffe: , Hotline, ,   

    Alles muss man selber machen 

    Der letztmögliche Kündigungstermin bei Alice ist gestern verstrichen. Zeit um mal auf die Kacke zu hauen.

    Mein erster Anruf galt wieder der Alice Hotline, um zu erfahren ob mittlerweile das Fax der T-Com dort angekommen ist. In meinem Datensatz bei Alice war natürlich nichts zu finden, dass hatte ich der Dame auch schon prophezeit, weswegen sie Rücksprache mit der Kündigungsabteilung hielt und mir daraufhin versicherte, dass definitiv kein Fax bei ihnen angekommen ist, es würde also noch etwas dauern bis ich Alice-Kunde werden könne. Geht’s noch? Ich bin Alice Kunde! Ich will von euch weg, nicht zu euch hin! Naja, nur eine Kleinigkeit am Rande, wäre für sie ja sowieso egal, was in dem Fax gestanden hätte, denn es war ja nicht da.

    Also weiter zu Punkt 2 der Tagesordnung, das KundenBeschwerdemanagement der T-Com. Dort wurde mir abermals versichert, dass das Fax zu Alice am Vortag rausgegangen ist und dies vom Mitarbeiter um 11:23 Uhr so vermerkt wurde.

    In der Hoffnung, dass mein Datensatz in Alices System mittlerweile wie ein Weihnachtsbaum leuchtet und mich als unangenehm extrem penetrant kennzeichnet, versuchte ich mit dem neu gewonnenen Wissen von der T-Com wieder mein Glück bei der Alice Hotline. Ich stellte die Mitarbeiterin direkt vor vollendete Tatsachen und bat sie einfach direkt von der Kündigungsabteilung die Ankunft meines Portierungs-Auftrages vom 31.05.2007 um 11:23 Uhr (plus/minus 5 Minuten) bestätigen zu lassen. Oh Wunder, nach ein paar Minuten in der Warteschleife bekam ich doch tatsächlich zu hören, dass das Fax angekommen sei und innerhalb der nächsten 3-5 Tage bearbeitet werden würde.

    Nur zur persönlichen Belustigung meinerseits fragte ich auch sie, welches Datum denn für die fristgerechte Kündigung entscheidend wäre , das Datum an dem der Auftrag ausgefüllt wurde, das Datum an dem ihn die T-Com abschickt, oder das Datum an dem Alice ihn bearbeitet. Alle drei Variationen hatte ich in der Zwischenzeit gehört, und dass mehrfach und von beiden Firmen. Sogar bei Alice hieß es nicht nur einmal, dass das Datum auf dem Auftrag selber zählt. Wäre ja echt lustig. Egal, bis auf weiteres kann ich mir zumindest jetzt endlich sicher sein, dass meine Kündigung fristgerecht am 31.05. eingetroffen ist und ich wirklich zum 30.06. aus dem Vertrag rauskomme.

    Ich will garnicht wissen, wie lange es alles dauern würde, wenn ich mich einfach auf dem magenta rosa Wölkchen ausgeruht hätte, auf dem ich vor 2 Wochen noch geschwebt habe.

    Hatte ich schon erwähnt, dass von meiner T-Home Bestellung in meinem Auftrag im T-Com System nichts steht? Das wird noch spassig!

     
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